ZenDiS und DigitalService treten Genossenschaft bei

ZenDiS und DigitalService treten Genossenschaft bei

Weitere Mitglieder stärken govdigital eG

Berlin, 14. Dezember 2023. Die govdigital eG hat zwei neue Mitglieder: Mit der DigitalService GmbH des Bundes und dem Zentrum für Digitale Souveränität (ZenDiS) GmbH treten zwei junge Digitalunternehmen der Genossenschaft bei – und stärken die Mitgliederbasis auf Bundesebene. Die Ausrichtung beider Gesellschaften – digitale Souveränität bzw. digitale Produktentwicklung für die Verwaltung – passt sehr gut zu den Aufgaben der govdigital mit nunmehr 27 Mitgliedern. 

„Wir freuen uns sehr über diese Verstärkung“, erklärte Martin Schallbruch, CEO der govdigital. „Mit dem ZenDiS tritt ein uns eng verbundenes öffentliches Unternehmen bei, mit dem wir die gleichen Ziele teilen und die Zusammenarbeit nun noch intensivieren werden“, so Schallbruch: „Als Genossenschaft öffentlicher IT-Dienstleister wollen wir die öffentliche Verwaltung möglichst souverän, resilient und sicher aufstellen – dafür ist der breite Einsatz von Open Source ein wichtiger Baustein.“

„Mit dem DigitalService gewinnen wir ein Mitglied, das die „Produktisierung“ innovativer Anwendungen im öffentlichen Sektor voranbringt – ein Bereich, in dem wir in Deutschland noch viel zu tun haben“, sagte Schallbruch. „Der DigitalService bringt Expertise für agiles, nutzerzentriertes Arbeiten und einen neuen Spirit in die Verwaltungsdigitalisierung. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit in der Genossenschaft.“ 

„Im Fokus unserer Arbeit steht die Begleitung der digitalen Transformation und die Entwicklung digitaler Services für die Bundesverwaltung. Immer häufiger wirken unsere Projekte jedoch über die Ebene des Bundes hinaus“, erklärte Anja Theurer, CFO des DigitalService. „Durch die Mitgliedschaft in govdigital können wir wirkungsvoller mit Akteuren auf anderen föderalen Ebenen zusammenarbeiten“

„Mit dem Beitritt zu govdigital schaffen wir eine weitere Möglichkeit für Länder und Kommunen, Open Source Software (OSS) einfach, vergaberechtskonform und schnell zu beauftragen“, sagte Andreas Reckert-Lodde, Interimsgeschäftsführer der ZenDiS GmbH. „Somit können wir verwaltungsübergreifende Open-Source-Projekte durchführen und den effizienten Einsatz von OSS für die öffentliche Hand gemeinsam mit den öffentlichen IT-Dienstleistern sicherstellen.“

Über den DigitalService

Als Digitalisierungseinheit des Bundes hat es sich der DigitalService zur Aufgabe gemacht, die Digitalisierung Deutschlands nachhaltig voranzutreiben und agile Software-Entwicklung sowie nutzerzentriertes Arbeiten in der öffentlichen Verwaltung als Standard zu etablieren.

Gemeinsam mit der Bundesverwaltung entwickeln interdisziplinäre Produkt-Teams nutzerzentrierte digitale Services, die messbar die Interaktion der Bürgerinnen und Bürger mit dem Staat verbessern. Über die Fellowship-Programme Tech4Germany und Work4Germany bringt die Inhouse-Einheit externe Digital- und Veränderungsexpertinnen und -experten für mehrere Monate in die Bundesministerien, um die Vorteile neuer Arbeitsmethoden erlebbar zu machen und die Umsetzung von Digitalisierungsvorhaben zu verbessern.

Der DigitalService wurde im Oktober 2020 als bundeseigene GmbH aufgesetzt. Er ging hervor aus dem 2019 gegründeten Non-Profit-Start-up 4Germany.

Über ZenDiS

Das Zentrum für Digitale Souveränität des Bundes (ZenDiS) GmbH ist zentrale Anlaufstelle für die öffentliche Verwaltung bei der Koordination und Steuerung von Entwicklungsvorhaben im Bereich Open Source. Ziel ist es, die öffentliche Hand in die Lage zu versetzen, frei zwischen IT-Lösungen, IT-Komponenten und Anbietern wählen zu können.

ZenDiS begleitet den Wechsel gängiger Software-Anwendungen zu Open Source mit Beratungs- und Serviceleistungen. Zwischen Open Source-Community und Verwaltung initiiert die Ende 2022 gegründete Gesellschaft Kontakte, begleitet gemeinsame Entwicklungsprojekte und setzt sich für gemeinsame Standards und Vereinheitlichung ein.

Über govdigital eG

Die govdigital wurde im Dezember 2019 in Form einer eingetragenen Genossenschaft gegründet. Basierend auf der Initiative von zehn Gründungsmitgliedern zählt sie inzwischen 27 öffentliche IT-Dienstleister und Unternehmen, die sich zum Ziel gesetzt haben, gemeinsam moderne Technologien für die öffentliche Verwaltung voranzutreiben. Die wachsende Genossenschaft bietet eine die Kommunen, Länder und den Bund übergreifende Organisation, die sich für einen Leistungsaustausch auf breiter Basis eignet und dezentrale Ressourcen für unternehmerische Gemeinschaftsprojekte vereint.

Presse-Kontakt: Julian Einhaus, julian.einhaus@govdigital.de, 0151-51248485

(Bild: SFIO CRACHO/shutterstock.com)

Veröffentlicht in: Allgemeines am
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